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Zum Ende der Seite springen Zehn Bands, die ihren toten Frontmann überlebt haben
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Zehn Bands, die ihren toten Frontmann überlebt haben Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen



Wenn man an eine Band denkt, dann ist die Stimme des jeweiligen Frontmannes das, was sie ausmacht und von anderen unterscheidet. Der Sänger einer Band ist in der Regel daher immer schwieriger zu ersetzen, als die Musiker, die die Instrumente spielen. Das ist auch der Grund, warum es für die meisten Bands eine große Hürde darstellte, weiterzumachen, wenn sie ihr “zentrales Mitglied” verloren haben.


Diese 10 Bands haben sich trotz Änderung ihrer Lead-Sänger dagegen nicht aufgelöst, machen (teilweise) immer noch Musik und gehen auf Tour.

1. AC/DC
Die Gruppe wurde von Malcolm und Angus Young in Sydney, Australien gegründet und ist seitdem eine der bekanntesten Hard Rock-Bands. Ein paar ihrer berühmten Songs sind ‘Back in Black’, ‘Thunderstruck’, ‘T.N.T.’, ‘Highway to Hell’ und ‘You Shook Me All Night Long’. Sie gelten außerdem mit international über 200 Millionen verkauften Alben als eine der meist gefragtesten Musikkünstler aller Zeiten. Am 19. Februar 1980 starb der ursprüngliche Lead-Sänger der Band, Bon Scott, leider an einer Alkoholvergiftung, nachdem er eine schwer durchzechte Nacht in London hinter sich hatte. Danach überlegte die Gruppe, sich aufzulösen.

Scotts Familie konnte die restlichen Mitglieder aber davon überzeugen, dass sie weitermachen sollen, weil es auch der Wille des Verstorbenen gewesen wäre. Als neuen Sänger konnten sie Brian Johnson verpflichten, der eigentlich Frontmann der Band ‘Geordie’ war. Mit ihm wurde das Album ‘Back in Black’ zu Ende eingesungen und fertig gestellt, an dem sie vor Scotts Tod gearbeitet hatten. Es wurde ein riesen Erfolg und verkaufte sich 40 Millionen Mal weltweit. AC/DC machen immer noch Musik und gehen auf Tour, obwohl Malcolm Young im April 2014 wegen Demenz eine Pause von der Band nahm.

2. Joy Division/ New Order
Joy Division war eine britische Rockband, die sich 1976 gründete und zwei Alben herausbrachte (1979 und 1980). Zwei Monate bevor sie ihr zweites Album ‘Closer’ herausbrachten, erhängte sich der Lead-Sänger Ian Curtis in seiner Küche (18. Mai 1980). Er litt schon seit einiger Zeit an Depressionen, hatte regelmäßig epileptische Anfälle, panische Angst vorm Fliegen und Eheprobleme. Nach seinem Tod formierten sich die drei restlichen Mitglieder zu der Band New Order. Bernard Sumner, der vorher Gitarrist von Joy Division war, wurde Frontmann und außerdem kamen noch zwei weitere neue Musiker hinzu. Ihre Plattenfirma war zuerst pessimistisch, was den Erfolg der neuen Gruppe anbetraf, aber die konnte sie eines Besseren belehren. Mit ihrer fünften Single ‘Blue Monday’ schaffte die Band schließlich 1983 ihren Durchbruch.

In den 80ern galt New Order daher auch als eine der wirklich populärsten Gruppen dieser Zeit. Das letzte Album erschien 2013.


3. Alice in Chains
Alice in Chains war eine Metal-Band, die sich aus der 90er Seattle-Grunge-Bewegung heraus entwickelte. Die Stimme des Lead-Sängers Layne Staley war außergewöhnlich, weil sie zum einen sehr kräftig aber auch verletzlich klingen konnte. Aber er hatte ein großes Problem: Seit 1991 war er heroinabhängig, was man bei dem Sänger spätestens 1995 auch äußerlich erkennen konnte. Im November 1998 trat er letztmals in einem richtig schlechten Zustand öffentlich in Erscheinung. Die Band legte daraufhin eine längere Pause ein. Am 19. April 2002 starb er schließlich an einer Überdosis. Sein Körper wurde erst zwei Wochen später gefunden. Nach seinem Tod löste sich Alice in Chains auf. 2005 ging die Band aber auf Reunion-Tour mit diversen Sängern, unter anderem William DuVall von der Gruppe ‘Comes with the Fall’.

2008 wurde er zum offiziellen neuen Frontmann der Band erklärt. Das 2009 veröffentlichte Album ‘Black Gives Way to Blue’ wurde zum Erfolg. Seitdem verlor Alice in Chains aber auch noch ihren Bassisten Mike Starr, der 2011 an der Einnahme einer Drogenmixtur starb. Die Band machte trotzdem weiter und veröffentlichte 2013 ein weiteres Album, das sogar für einen Grammy nominiert wurde.

4. Drowning Pool
Drowning Pool war ursprünglich eine Instrumental-Band, die sich 1996 in Dallas, Texas gründete. Frontmann Dave Williams stoß 1999 zu der Gruppe. 2001 veröffentlichte die Band ihr Debütalbum ‘Sinner’, die Platin-Status erhielt. Am 14. August 2002 wurde Dave Williams mit nur 30 Jahren tot im Tourbus zu einer Show in Virginia aufgefunden. Gerüchten zufolge seien Drogen im Spiel gewesen aber eine Obduktion ergab einen Tod durch Herzversagen. Die drei restlichen Mitglieder machten trotzdem weiter und veröffentlichten fünf Alben mit drei verschiedenen Lead-Sängern. 2014 ging die Band sogar auf Tour.

5. Lynyrd Skynyrd
Lynyrd Skynyrd waren für einige der berühmtesten Südstaaten Rock-Songs aller Zeiten verantwortlich, wie ‘Sweet Home Alabama’ und ‘Free Bird’. Sie gründeten sich 1966 in Jacksonville, Florida und waren 1977 am Höhepunkt ihrer Karriere. Drei Tag nach der Veröffentlichung ihres fünften Albums am 27. Oktober 1977 waren ein paar Mitglieder der Band in einem kleinen Flugzeug auf dem Weg nach Louisiana, als es Benzin verlor und dann in Mississippi abstürzte. Sechs Personen starben, darunter auch Lead-Sänger Ronnie Van Zant, Gitarrist Steve Gaines und Backup-Sänger Cassie Gaines. Die restlichen Mitglieder nahmen sich dann bis 1987 eine Auszeit. Dann machten sie eine Reunion-Tour mit der verbliebenen Besetzung, die den Absturz überlebt hatte und Bandmitgliedern, die vor dem Crash in der Gruppe waren. Johnny Van Zant, Bruder des verstorbenen Ronnie Van Zant übernahm dabei die Rolle des Frontmannes. Leider konnten sie nicht mehr an ihre bisherigen Erfolge anknüpfen.

6. Mother Love Bone/ Pearl Jam
In den späten 80ern entwickelte sich eine Musikszene basierend auf Punk und Heavy Metal. An vorderster Front war dabei die Band ‘Mother Love Bone’, die durch Andrew Wood 1988 gegründet wurde, der auch als Lead-Sänger fungierte. 1990 war die Veröffentlichung ihres Debütalbums geplant, als nur Tage vorher, am 19. März, der 24-jährige Lead-Sänger an einer Überdosis Heroin verstarb. Das Album wurde dann am 19. Juli 1990 trotzdem veröffentlicht aber die Band löste sich schließlich auf. Nach dem Tod seines ehemaligen Mitbewohners und Freundes Andrew Wood schrieb Chris Cornell von der Band ‘Soundgarden’ zwei Songs die nicht zu der Musik passten, für die seine Gruppe normalerweise stand, die er jedoch auch nicht ungenutzt lassen wollte. Zusammen mit dem Soundgarden-Schlagzeuger Matt Cameron und den verbliebenen Mother-Love-Bone-Mitgliedern Jeff Ament und Stone Gossard (die mit Mike McCready dabei waren, Pearl Jam zu formen) ging er ins Studio, um die beiden Songs als Single aufzunehmen. Dabei entwickelten sich auch eine Reihe weiterer Songs, so dass man sich schließlich entschloss, ein komplettes Album unter dem Namen ‘Temple of the Dog’ aufzunehmen und so Andrew Woods zu gedenken.

Da sich die Aufnahmen dazu mit denen von Pearl Jams Album ‘Ten’ überschnitten, wurde Pearl Jam-Mitglied Eddie Vedder bei einem Song mit eingebunden und aus ‘Temple of the Dog’ wurde schließlich Pearl Jam. Die war eine der bedeutendsten Bands der Grunge-Ära. Sie veröffentlichten 10 Alben in 12 Jahren, verkauften weltweit 60 Millionen Exemplare und heimsten zahlreiche Musikpreise ein. Zuletzt gab es 2013 ein Album.

7. INXS
INXS gründete sich 1977 und erlangte mit ihrem charismatischen Frontmann Michael Hutchence und der Single ‘The One Thing’ 1982 ihren ersten Erfolg. Über die nächsten 17 Jahre brachten sie 10 Alben heraus. Insgesamt verkauften sie 30 Millionen Platten weltweit. 1997 veröffentlichte die Gruppe ihr Album ‘Elegantly Wasted’ und plante eine Welttour. Am 22. November, ein paar Tage vor Tourstart, wurde der tote Körper von Hutchence in seinem Hotelzimmer in Sydney, Australien gefunden. Er hatte sich mit einem Gürtel selbst an der Tür erhängt. Zu dem Zeitpunkt war er 37 Jahre alt. Nach seinem Tod machte INXS mit ein paar anderen Lead-Sängern weiter.

2004 wurde schließlich Musiker J.D. Fortune als fester neuer Frontmann bestimmt. Der spielte und tourte mit der Band bis 2011. Zusammen veröffentlichten sie zwei Alben, bis sich die Band 2012 auflöste.


8. Mayhem
Die Band gründete sich 1984 in Norwegen und gehört vielleicht zu den kontroversesten Bands, die jemals existierten. Das war vor allem ihrem Lead-Sänger Per “Dead” Ohlin geschuldet, der regelmäßig ganz spezielle Performances auf der Bühne ablieferte. Am 8. April 1991 beging dieser dann auch mit 22 Jahren Selbstmord. Danach verließ der Bassist ebenfalls die Band und die zwei restlichen Mitglieder versuchten weiterzumachen. Sie versuchten es 1994 mit einem neuen Bassisten, neuen Sänger und einem neuen Album.

Tragischerweise kam es kurz danach zum Streit zwischen dem Bassisten und dem Gitarristen, bei dem der Gitarrist ermordet wurde. Trotzdem machte die Band Mayhem noch Jahre weiter und ging auch auf Tour. Das letzte Album ‘Esoteric Warfare’ nahmen sie 2014 auf.

9. Queen
Queen wurde 1970 in London mit ihrem legendären Frontmann Freddie Mercury gegründet. Zusammen mit den anderen drei Mitgliedern kreierte die Band einen einzigartigen Sound der Musikszene. 21 Jahre lang gehörte die Gruppe zu den meist verkauftesten Künstlern mit riesigen Hits. Am 23. November 1991 informierte Mercury die Öffentlichkeit von seiner lange verheimlichten AIDS-Erkrankung. Am nächsten Morgen fiel er in ein Koma und starb abends in seinem Haus im Londoner Stadtteil Kensington im Alter von 45 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung. In den nächsten Jahren performten die restlichen Queen-Mitglieder immer mit diversen Sängern, wie Elton John, Annie Lennox oder sogar Luciano Pavarotti. 1998 zog sich Bassist John Deacon zurück, aber die Gruppe machte trotzdem weiter. 2004 tourten sie mit Paul Rogers, der die Band 2009 wieder verließ. 2011 begann Queen, Adam Lambert als Frontmann auf ihrer Tour mitzunehmen.

2014 verkündeten die alten Mitglieder dann, dass sie zukünftig mit keinem anderen Lead-Sänger außer Adam Lambert arbeiten möchten. Und diese Besetzung wird – wie berichtet – vom Publikum auch sehr gut angenommen.


10. The Germs
The Germs waren eine Punk-Band, die 1977 in Los Angeles von Jan Paul Beahm und Georg Ruthenberg, besser bekannt als Darby Crash und Pat Smear, gegründet wurde. Die Gruppe veröffentlichte nur ein einziges Album, gilt aber trotzdem als großer Einfluss auf Bands wie Red Hot Chili Peppers und Jane’s Addiction. In der ganzen Bestehenszeit kämpfte Beahm mit Heroinproblemen und die Band trat nicht oft auf. Der 22-jährige Lead-Sänger starb schließlich an einer Überdosis, die er sich angeblich bewusst selbst gespritzt hatte. Danach existierte die Gruppe praktisch nicht mehr. Nur der Gitarrist Pat Smear spielte gelegentlich für die Band Nirvana und die Foo Fighters.

2005 kamen die verbliebenen drei The Germs-Mitglieder anlässlich eines Films über Beahm wieder zusammen und entschieden sich, mit dem Schauspieler, der den ehemaligen Lead-Sänger verkörperte (Shane West) wieder aufzutreten. In dieser Konstellation gibt es sie weiterhin

Quelle



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*Wer anderen eine Gräbe grubt, sich selber in die Hose pupt*

31.03.2015 22:19 Ibbi ist offline E-Mail an Ibbi senden Beiträge von Ibbi suchen Nehmen Sie Ibbi in Ihre Freundesliste auf
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